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Abfallwirtschaft Region Rhein-Wupper – gemeinsam mehr erreichen!

Daten zur Abfallwirtschaft


Wie angesichts der hohen Bevölkerungsdichte und großen Wirtschaftskraft zu erwarten, fallen im Regierungsbezirk Düsseldorf auch große Mengen Abfälle an. Für das Jahr 2016 verzeichnet die Abfallbilanz des Landes Nordrhein-Westfalen für den Regierungsbezirk Düsseldorf 3,59 Mio. Mg Siedlungsabfälle. Darin enthalten sind 1,39 Mio. Mg Haus-, Geschäfts- und Sperrmüll, ca. 0,488 Mio. Mg getrennt erfasste Bioabfälle, rd. 0,604 Mio. Mg getrennt gesammelte Wertstoffe (PPK, Glas, LVP), aber auch rund 0,66 Mio. Mg Bau- und Abbruchabfälle.

Die behandlungsbedürftigen Siedlungsabfälle werden im Regierungsbezirk Düsseldorf im Wesentlichen in einer der sieben Müllverbrennungsanlagen (Düsseldorf, Essen, Kamp-Lintfort, Krefeld, Oberhausen, Solingen, Wuppertal) energetisch verwertet. Diese 7 Anlagen mit einer Gesamtkapazität von etwa 3,2 Mio. Mg haben im Jahr 2016 rund 2,8 Mio. Mg Abfälle durchgesetzt. Knapp die Hälfte davon (etwa 45%) ging auf Mengen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zurück (MKULNV, 2015). Das Müllheizkraftwerk Wuppertal erhielt mindestens 85% seiner Verbrennungsmenge von öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern; im Falle Wuppertals ein sehr gutes Beispiel für effiziente und funktionierende kommunale Kooperationen, hier innerhalb des EKOCity-Verbundes.

Neben den sieben thermischen Behandlungsanlagen gibt es im Regierungsbezirk Düsseldorf ausweislich des Abfallwirtschaftsplans aus dem Jahr 2016 drei mechanische Abfallbehandlungsanlagen und acht Deponien (davon vier der Deponieklasse II). Hinzu kommen neun von den örE genutzte Anlagen zur biologischen Verwertung von Abfällen, im Wesentlichen sind das Kompostierungsanlagen (MKULNV, 2015).