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Abfallwirtschaft Region Rhein-Wupper – gemeinsam mehr erreichen!

Ziele und Arbeitsweise


Die zunehmende Regulierung der Abfallwirtschaft brachte die Kommunen bald an die Grenzen ihrer finanziellen, personellen und technischen Möglichkeiten. So wurde die Arbeit zur Erfüllung der hohen Anforderungen zu vertretbaren Kosten in kooperativen Strukturen intensiviert. Außerdem ist eine effiziente Einflussnahme auf politische Entscheidungen auf Landesebene für eine einzelne Kommune kaum zu leisten. Der Verein, als bestehende Plattform, bietet sich auch für die gemeinsame Interessenvertretung geradezu an.

In erster Linie ist der Verein heute zu einer Informationsbörse für seine Mitglieder geworden. Hier werden alle abfallwirtschaftlich relevanten Themen besprochen, Erkenntnisse geteilt und Erfahrungen ausgetauscht.

Die Vereinsziele hat der Vorstand wie folgt formuliert:

  • vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Wirtschaft,
  • Durchsetzung von gemeinsamen Interessen,
  • gemeinsame Nutzung von Entsorgungsanlagen,
  • gemeinsame Erstellung von Gutachten,
  • Vermittlung von Fachwissen,
  • betriebswirtschaftliche, juristische und ingenieurwissenschaftliche Unterstützung der Vereinsmitglieder.

 

 

Der AWRW: Information, Vertrauen, Austausch


Durch die Integration der Vertreter der Bezirksregierung in den Vorstand sind diese frühzeitig und umfassend über alle abfallwirtschaftlichen Aktivitäten und Probleme der Vereinsmitglieder informiert. Zugleich können dadurch Informationen der Bezirksregierung verteilt und notwendige Abstimmungsprozesse rechtzeitig in Gang gesetzt werden. Durch diesen „kurzen Dienstweg“ können potenzielle Differenzen im Gespräch geklärt werden, bevor sie sich zu tatsächlichen Problemen entwickeln. Das ist auch für die Wirtschaftsvertreter der Industrie- und Handelskammern von Bedeutung, da durch deren Information über die Vorhaben der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger und der übergeordneten Behörden eine rechtzeitige Folgenabschätzung und die Festlegung begleitender Maßnahmen erfolgen können. Dieser Dialog innerhalb des Vereins hat zur Vertrauensbildung unter den Mitgliedern beigetragen.

Die Tätigkeit und Themen des Vereins werden seit jeher hauptsächlich von den Erfordernissen der Mitglieder bestimmt. Das bedeutet, dass der Verein nicht nur eine „Informationsaustauschstelle“ ist, sondern auch die operative Arbeit unterstützt. Das kann in Form von Gutachtenaufträgen sein, aber auch durch die Einrichtung befristeter Arbeitsgruppen, in denen sich fachlich versierte Mitarbeiter der Mitgliedskommunen mit spezifischen abfallwirtschaftlichen Fragestellungen beschäftigen.

Der Verein befasst sich auch mit Fragestellungen der „strategischen Planung“. Dabei geht es vorzugsweise um die langfristige Steuerung von Stoffströmen oder um die Formen interkommunaler Zusammenarbeit.