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Geschäftsstelle - Rückblick: von 1980 bis heute
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Der Verein wurde am 23. April 1980 als "Verein zur Förderung der
Sonderabfallwirtschaft Region Rhein-Wupper e. V." in Düsseldorf gegründet.
Gründungsmitglieder waren die Städte Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Neuss, Remscheid, Solingen
sowie die Kreise Kleve, Mettmann, Neuss und Viersen.
Anlass zur Gründung waren die damals knappen Behandlungskapazitäten für Sonderabfälle
und die Befürchtung, dass aus diesem Grund die wirtschaftliche Entwicklung der Region gehemmt würde.
Der Gründungsvorsitzende, Dr. Hans Edmund Landwers, formulierte als Vereinsziel:
"... die Mitwirkung an einer lückenlosen, krisenfesten und langfristigen
Sonderabfallentsorgung für den gesamten Raum des Regierungsbezirkes".
Die verlässliche Arbeit und der gewonnene Synergie-Effekt waren der Anlass
für weitere Städte, Kreise sowie Industrie- und Handelskammern, dem Verein beizutreten.
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kontinuierliche Entwicklung
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Zu den Gründungsmitgliedern kamen zwischen 1982 und 2004 neun neue Mitglieder hinzu.
Dies waren:
1982 Stadt Wuppertal
1990 Stadt Velbert, IHK Düsseldorf
1997 IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid
2000 Stadt Duisburg, IHK Mittlerer Niederrhein
2001 Kreis Wesel
2004 Stadt Essen, Stadt Mülheim an der Ruhr
Nachdem sich die Aufgaben sukzessive auf die gesamte regionale Abfallwirtschaft erweitert hatten,
wurde der Verein im Jahr 1988 in seinen noch heute bestehenden Namen "Verein zur Förderung
der Abfallwirtschaft Region Rhein-Wupper e. V." umbenannt.
Der Verein hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und sich so
erfolgreich als Kompetenzzentrum für die Abfallwirtschaft etabliert.
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Vermeiden · Verwerten · Beseitigen
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Die Folge der dichten Besiedlung und starken Wirtschaftsleistung sind die entstehenden Abfallmengen.
Diese Herausforderung wurde durch die Schaffung ausreichender Behandlungskapazitäten im Regierungsbezirk gemeistert.
In diesen Behandlungsanlagen werden die Abfälle aus Haushaltungen und Gewerbe modern, kostengünstig und ökologisch verträglich entsorgt.
Dabei gilt für uns die Hierarchie: vermeiden · verwerten · beseitigen
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Natur & Industrie im Fokus
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Trotz hoher Besiedlungsdichte und starker Wirtschaft gilt es, Umwelt und Natur, Tiere und Pflanzen,
ihre Lebensgemeinschaften und Lebensräume zu pflegen und zu schützen sowie die natürlichen
Lebensgrundlagen für den Menschen dauerhaft zu erhalten.
Und das, ohne die wirtschaftlichen Ziele aus dem Auge zu verlieren.
Im Regierungsbezirk Düsseldorf entstehen in den Haushalten und im Gewerbe jährlich mehr als 4 Mio. t Abfälle.
Deren umweltgerechte Behandlung und Entsorgung wird von den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern bewältigt.
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Synergien nutzen
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Die Rahmenbedingungen der Abfallwirtschaft verändern sich in immer kürzer werdenden Abständen.
Dieser Herausforderung stellen sich die Kommunen und die Wirtschaft des Regierungsbezirkes Düsseldorf gemeinsam.
Die Verwertung und Beseitigung von Abfällen innerhalb eines zeitgemäßen,
zukunftsweisenden Abfallkonzepts für die Region sind die Kernstrategien, welche dazu beitragen,
effektiver mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen umzugehen.
Alle Akteure, die maßgeblich an der Erzeugung und Lenkung von Stoffströmen beteiligt sind,
spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung dieser Strategien. Im "Verein zur Förderung der
Abfallwirtschaft Region Rhein-Wupper e. V." werden Informationen aufbereitet,
Erfahrungen ausgetauscht und Wissen & Kompetenzen gebündelt.
Die Synergien, die sich hieraus ergeben, stehen allen Mitgliedern gleichermaßen zur
Verfügung. Der Verein unterstützt die Mitglieder nicht nur bei der Erfüllung ihrer
Aufgaben, sondern er vertritt die gemeinsamen Interessen mit Nachdruck nach außen.
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Satzung
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Gegenstand des Vereins ist auf regionaler Ebene die Wahrnehmung
gemeinsamer abfallwirtschaftlicher Interessen insbesondere im Bereich
der Abfallvermeidung sowie durch Koordinierung und Förderung von Verwertungs-
und Entsorgungsanlagen mit regionaler Bedeutung (u. a. Umsetzung des
Abfallwirtschaftsplanes) zur Unterstützung der Durchführung des Bundes- und
Landesabfallgesetzes. Weitere Aufgaben im Einzelnen...
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